Keinen Platz für Nazis http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de Not welcome – Nazis unerwünscht! Mon, 22 Jun 2015 16:01:52 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Aus KPFN wird AFA Lingen http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/06/22/aus-kpfn-wird-afa-lingen/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/06/22/aus-kpfn-wird-afa-lingen/#comments Mon, 22 Jun 2015 16:00:31 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/06/22/aus-kpfn-wird-afa-lingen/ Wir schließen mit diesem Post die Aktivität auf dem Blog der Kampagne „Keinen Platz für Nazis …In Lingen und anderswo“. Dieser Blog wird zur Dokumentation bestehen bleiben.

Die Kampagne „Keinen Platz für Nazis …In Lingen und anderswo“ ist zu der „Antifaschistischen Aktion Lingen“ über gegangen. Neben dem neuen Namen wollen wir auch inhaltlich einen Schnitt machen, und auch Themen besetzen, die über die reine „Anti-Nazi-Arbeit“ hinausgehen.

Ihr findet uns nun unter dieser Adresse: http://afalingen.blogsport.eu/

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Pressespiegel zu dem abgesagten Kategorie C Konzert http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/04/02/pressespiegel-zu-dem-abgesagten-kategorie-c-konzert/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/04/02/pressespiegel-zu-dem-abgesagten-kategorie-c-konzert/#comments Thu, 02 Apr 2015 13:18:01 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/04/02/pressespiegel-zu-dem-abgesagten-kategorie-c-konzert/ Vorab möchten wir den kurzen Artikel der Oldenburger Antifa.elf dokumentieren:

KC hat’s vermasselt: Angekündigtes Konzert im Raum „südliches Emsland / Grafschaft Bentheim“ findet nicht statt

Die neonazistische Hooliganband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ aus Bremen kündigte für vergangenen Samstag, 21.März ein Konzert im Raum „südliches Emsland – Grafschaft Bentheim“ an. Nicht nur wegen einer kurzfristig erlassenen Verbotsverfügung für sämtliche Konzerte in den beiden Landkreisen gingen Beobachter_innen davon aus, dass das Konzert in den Niederlanden stattfinden würde. Schon öfters wich die Band ins Ausland aus, um Protesten und staatlichen Repressionen zu entgehen.
Offenbar hatte die Band bei diesem Konzert auch durch die zuvor geschaffene Öffentlichkeit Schwierigkeiten, überhaupt eine Location zu finden. Wenige Tage zuvor wurde offenbar noch hektisch von Mitveranstalter Sascha Hoffmann aus Ibbenbüren nach einem Veranstaltungsraum gesucht. Weiter im Text und zu Bildern geht es hier!

Weitere Presseberichte:
NDR: Hooliganband „Kategorie C“ findet keine Bühne
NOZ: Emsländische Polizei verhindert Rechts-Konzert
GN: Polizei verhindert Hooligan-Konzert in der Region

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Kategorie C Konzert nun in die Niederlande verlegt http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/03/17/kategorie-c-konzert-nun-in-die-niederlande-verlegt-2/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/03/17/kategorie-c-konzert-nun-in-die-niederlande-verlegt-2/#comments Tue, 17 Mar 2015 10:26:09 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/03/17/kategorie-c-konzert-nun-in-die-niederlande-verlegt-2/ Die Ems-Vechte-Welle berichtet, dass laut der Polizei die Rechtsrockband nun ihr Konzert in die Niederlande verlegt hat. Nachdem der Landkreis Emsland und die Grafschaft Bentheim ein Verbot ausgesprochen hat, sowie der Vermieter von Anlage und Räumlichkeit absagte, weicht Kategorie C für den 21. März 2015 aus.

Hier geht es weiter zum Artikel: Weicht Neonazi-Band für Konzert in Niederlande aus?

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PM: Kategorie C Auftritt in der Region http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/03/14/pm-kategorie-c-auftritt-in-der-region/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/03/14/pm-kategorie-c-auftritt-in-der-region/#comments Sat, 14 Mar 2015 14:51:06 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/03/14/pm-kategorie-c-auftritt-in-der-region/ Wie an verschiedenen Stellen bereits berichtet, plant die rechte Hooligan-Band „Kategorie C“ am 21.3.2015 ein Konzert im Raum südliches Emsland / Grafschaft Bentheim. Klick hier! Mittlerweile sprach die Stadt Meppen in Kooperation mit den Landkreisen Emsland und der Grafschaft Bentheim ein Konzertverbot für diesen Bereich aus. Das Konzertverbot umfasst den Zeitraum vom 20. – 22. März 2015. Klick hier!

Dennoch ist nicht gänzlich davon auszugehen, dass kein Konzert der rechten Hooliganband an diesem Tag stattfindet. Der Band stehen noch Optionen offen, welche in der Vergangenheit schon ausgenutzt wurden, den Auftritt durchzuführen. Einerseits könnte die Band ihre Konzertplanung stärker geheim halten oder ein Privatgrundstück in der Umgebung der beiden oben genannten Landkreise in Anspruch nehmen. Auf dem ersten Veranstaltungsflyer, zu dem 21. März, wurde zudem Ostfriesland in der Ortsbeschreibung erwähnt. Eine Verbotsverfügung liegt in dieser Gegend unseres Wissens nicht vor.

Aus Erfahrungen antifaschistischer Gruppen lässt es sich verzeichnen, dass Kategorie C nach Verboten gerne Konzerte außerhalb der BRD stattfinden lässt. Ein Stattfinden mit Grenzübertritt zu den Niederlanden ist daher nicht auszuschließen. Im September 2014 hat die Band für ein Konzert im Raum Kaiserslautern eingeladen. Nach einem Verbotsverfahren wurde die Veranstaltung dann ins angrenzende Frankreich auf ein Privatgrundstück in Walschbronn verlegt. Weiteres dazu hier!

Letztere Möglichkeit der Band ist das Einreichen einer Klage gegen die Verbotsverfügung. Falls diese durchkommt, steht dem Auftritt juristisch nur wenig entgegen.

Die Band um Frontmann und Neonazi Hannes Ostendorf ist ein wesentliches Verbindungselement zwischen Neonaziszene und rechten Hooligans. Die Band bezeichnet sich selbst nicht als vordergründig politisch, sondern schlicht als „Fußballrock“. Dennoch vertritt sie in ihren Texten neben ihren klassischen Themen Fußball und Gewalt auch rassistische Positionen („Deutschland dein Trikot, das ist schwarz und weiß, doch leider auch die Farbe deiner Spieler.“) und tritt auch regelmäßig zusammen mit Neonazi-Bands auf.

„Kategorie C“ zählt heute zu den aktivsten Bands der rechten Szene. Die Band hat in der Vergangenheit vergeblich versucht, im musikalischen Mainstream Fuß zu fassen. Es gelang ihnen zwar, eine Fanbasis aufzubauen, die über die klassische Rechtsrock-Szene hinausreicht, dennoch wurden sie aus guten Gründen immer als Band der rechten Szene wahrgenommen.

Die rassistisch und nationalistisch geprägte Fokussierung auf Fußball und Gewalt etabliert eine rechte, sich nach außen hin als „unpolitisch“ bezeichnende Jugendkultur, stellt einen Anziehungspunkt für nach rechts offene Jugendliche dar und bietet somit einen Einstieg für zukünftige AktivistInnen der Neonazi-Szene.

Die Band hat sich mittlerweile wieder verstärkt auf die rechte Szene zubewegt und setzte sich in letzter Zeit für die Unterstützung der sog. „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) ein. Die Konzerte der Band werden konspirativ organisiert, der Veranstaltungsort wird den TeilnehmerInnen erst am Veranstaltungstag mitgeteilt. So sollen Proteste und Verbote erschwert werden. Das Klientel solcher Veranstaltungen besteht fast durchweg aus gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Regelmäßig kommt es im Zusammenhang mit „Kategorie C“-Konzerten zu Gewalttätigkeiten mit rassistischem Hintergrund.

Als im Oktober 2014 5000 rechte Hooligans und Neonazis zu einem Aufmarsch unter dem Motto „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in Köln zusammenkamen, lieferte „Kategorie C“ den Soundtrack und spielte zu Beginn der Demo ein Konzert für die TeilnehmerInnen. Im Anschluss daran kam es zu stundenlangen Ausschreitungen und zahlreichen Übergriffen auf MigrantInnen, Linke, JournalistInnen usw.

Auch in der Region Emsland / Grafschaft Bentheim gibt es große Affinität der regionalen Neonaziszene zur Band Kategorie C und der Hooliganszene. So fand im Anschluss an die HoGoSa-Kundgebung in Hannover am Abend des 15. November bei dem Lingener Neonazi Daniel Borker eine Party mit etwa 20 Personen statt. Regionale und überregionale Neonazis, sowie HoGeSa Kundgebungs-TeilnehmerInnen feierten mit lauter Rechtsrockmusik in der Gartenlaube auf einem Grundstück in Lingen-Holthausen/Biene. Näheres dazu hier!
Dieser hiesige Neonazi betont im sozialen Netzwerk Facebook ebenso immer wieder sein Sympathie mit Kategorie C und willigt schon Schlafplätze für die Nacht des Kategorie C Konzertes ein.

Anlässlich der Ankündigung des „Kategorie C“-Konzertes haben sich verschiedene antifaschistische Gruppen und Einzelpersonen aus der Region Emsland / Ostfriesland / Grafschaft Bentheim zusammengeschlossen. Ein Sprecher betont: „Trotz eines Verbotes werden wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses rassistische Konzert zu boykottieren und Öffentlichkeit dagegen zu schaffen. Wir rufen die BetreiberInnen von möglichen Veranstaltungsorten auf, genau hinzuschauen, wer bei ihnen feiern möchte, und der Band die Nutzung der Location zu verweigern. Auch bereits bestehende Verträge können wieder gekündigt werden. Insbesondere wollen wir jetzt BetreiberInnen von Räumlichkeiten in den angrenzenden Gebieten der Grafschaft und des Emslandes warnen, weil ein Ausweichort realistisch ist.“
Wir werden euch über dem Blog der Kampagne auf dem Laufenden halten, sowie über den Veranstaltungsort und mögliche Proteste informieren.
Falls ihr Informationen über das Kategorie C Konzert aufschnappt, könnt ihr euch gerne bei uns melden: keinenplatzfuernazis@riseup.net. Mit eurer Hilfe können wir dem rassistischen Treiben von „Kategorie C“ und deren Fans entschlossen entgegentreten.

- Kampagne „Keinen Platz für Nazis …in Lingen und anderswo!“
- Antifaschistische Aktion Nordhorn
- AntifaschistInnen aus Ostfriesland

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12. Januar 2015 – NoPEGIDA-Demonstration http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/01/29/12-januar-2015-nopegida-demonstration/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/01/29/12-januar-2015-nopegida-demonstration/#comments Wed, 28 Jan 2015 23:24:28 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/01/29/12-januar-2015-nopegida-demonstration/ Am Abend des 12. Januars 2015 folgten ebenso einige unserem Aufruf zu der NoPEGIDA-Demonstration in Lingen. Mit Fahnen, Schildern, Transparenten und Flyern kritisierten wir den Rassismus der Mitte, solidarisierten uns mit Geflüchteten und erteilten PEGIDA eine Absage.

Flyer: Kein Verständnis für RassistInnen

Pressespiegel:

Ems-Vechte-Welle: #NoPegida-Demo mit 3000 Teilnehmern

Grafschafter Nachrichten: Mehr als 2000 Menschen in Lingen gegen Pegida

NOZ (live): Rund 2000 Menschen setzen ein Zeichen in Lingen

NOZ: Lingen setzt bei Demo Zeichen mit Gänsehautgefühl


Das Problem heißt Rassismus – Keine Ruhe der Mitte!


Herrschende Verhältisse hinterfragen, statt Feindbilder zu schüren!


Ihr fühlt euch bedroht von Flüchtlingen in Booten? Wir fühlen uns bedroht von rassistischen Idioten!

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NoPEGIDA Demonstration in Lingen http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/01/07/nopegida-demonstration-in-lingen/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/01/07/nopegida-demonstration-in-lingen/#comments Wed, 07 Jan 2015 13:20:27 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2015/01/07/nopegida-demonstration-in-lingen/ Seit Ende 2014 formiert sich in mehreren Städten der Bundesrepublik die PEGIDA-Bewegung (Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes) und bringt über 1000 Menschen auf die Straße. Vorreiter und Geburtsort von PEGIDA ist die sächsische Stadt Dresden, in der zuletzt am 05.01.2015 18000 RassistInnen aller Couleur ihre menschenfeindliche Hetze skandierten. Aufhänger der „besorgten Bürger“ ist das Vordringen der islamistischen Terrormiliz IS (Islamischer Staat). PEGIDA befürchtet daraufhin eine „Islamisierung des Abendlandes“ und propagiert mit der Parole „Vereint gegen Glaubenskriege auf deutschem Boden“.
Dass es sich bei der Bewegung nicht um einen ernsthaften Kampf gegen den IS handelt wurde schnell deutlich. Abgesehen davon, dass in Dresden gerade mal ein Bevölkerungsanteil von 0,4% Muslime leben, machen Schlagwörter wie „Überfremdung“ und Sprechchöre mit „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ eine pure Abneigung gegenüber allem „Fremden“ deutlich. Auch in Interviews ist es leicht zu erkennen, welcher Natur diese Massenbewegung ist.
Diejenigen, die bei PEGIDA mitmarschieren sind Ausdruck einer rassistischen gesellschaftlichen Mitte, welche in den vergangenen Jahren mit einem antimuslimischen Rassismus ála Thilo Sarrazin zunehmend gepushed wurde.

Als eine antifaschistische Kampagne sehen wir uns in der Pflicht, sich sowohl gegen verbalen, gewalttätigen als auch staatlichem Rassismus auszusprechen.Wir sind solidarisch mit allen von Rassismus betroffenen Menschen und unterstützen die Organisation Geflüchteter und Migrant*Innen gegen ihre prekären Lebensbedingungen in Europa und Deutschland.

Deshalb teilen wir den Aufruf zu der #nopegida-Demonstration vom FORUM JUDEN CHRISTEN im Altkreis Lingen e.V. Diese beginnt am 12.01.2014 um 18:00 Uhr am Lingener Bahnhof.

FORUM JUDEN CHRISTEN traut sich, Sie alle zu bitten, mit uns zu einer großen Solidaritätsdemonstration
zusammenzukommen, die wir uns als das Gegenstück zu dem vorstellen, was als Montagsdemonstrationen
inzwischen, angestiftet von PEGIDA, durch bereits viel zu viele deutsche Städte geistert.
Es geht hier in Lingen darum, ein machtvolles Zeichen des Mutes und der Ermutigung gegen dumpfe und unüberlegte Affekte zu setzen. Affekte, die über Worte wie “Überfremdung” und “Islamisierung” nicht hinaus kommen und rationalem Kalkül, dass solche Affekte leicht als unrealistisch entlarven könnte, gar nicht mehr zugänglich sind.

FORUM JUDEN CHRISTEN ist angesichts solcher Bewegungen hellwach und in höchstem Maße besorgt. Denn auch vor hundert Jahren wurde die Ausgrenzung abertausender deutscher und von Millionen europäischer Juden und anderer unliebsamer Bürgerinnen und Bürger ihrer Staaten nach genau demselben Muster inszeniert und fabriziert – am Ende tödlich. Und auch damals war die Rede von der fremden Rasse und der Überfremdung.

Im Unterschied zu damals ist es heute obendrein aber sogar so, dass unserer Gesellschaft gar nichts Besseres als Zuwanderung passieren kann und es ist andererseits auch so, dass wir an der Verankerung des Menschenwürdebegriffs und der Unteilbarkeit der Menschenrechte in unserer Gesellschaft keine Zweifel mehr haben dürften, haben sollten – eben wegen der speziellen deutschen Geschichte.

Angehen tut uns das, was da neuerdings auf deutschen Straßen passiert, noch dazu begleitet von schlecht gesungenen Weihnachtsliedern, aber alle! Denn wir alle stehen in der Verantwortung unserer deutschen Geschichte und sind aufgerufen, dabei mitzuhelfen, dass sie sich NIE wiederholt.

Deshalb bitten wir Sie mitzutun. Denn das, was jetzt zu tun ist, kann tatsächlich nur als Gemeinschaftswerk gelingen. Und Gemeinschaft gelingt nur in Solidarität.

Als Termin haben wir den 12. Januar 2015, 18.00 Uhr, vorgesehen (s.a.www.robertkoop.wordpress.com). Bitte, richten Sie Ihre Rückmeldungen, da ich selbst nach Weihnachten nicht in Lingen bin, an den stellver retenden Vorsitzendes des Forums, Herrn Michael Fuest, E-Mail: michael.fuest(at)ewetel.net

Mit herzlichem Dank für Ihr Verständnis für diese ausßergewöhnliche Art und Form von Weihnachtsgruß und mit guten Wünschen für Sie alle für ein dennoch frohes und schönes Weihnachtsfest grüße ich Sie im Namen des FORUMs JUDEN CHRISTEN sehr herzlich!

Ihr Dr. med. Heribert Lange, M.A.
Vorsitzender FORUM JUDEN CHRISTEN
im Altkreis Lingen e.V.

Anbei ein Redebeitrag unserer Kampagne zum Rassismus aus der Mitte. Dieser kommt vom Protest gegen das Lunikoff-Konzert des 10. Oktobers 2013 in Groß Berßen. Nach wie vor eine aktuelle Thematik: Das Problem heißt Rassismus

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HoGeSa-Kundgebung in Hannover und Naziparty in Biene (Lingen) http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/11/30/hogesa-kundgebung-in-hannover-und-naziparty-in-biene-lingen/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/11/30/hogesa-kundgebung-in-hannover-und-naziparty-in-biene-lingen/#comments Sun, 30 Nov 2014 20:10:15 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/11/30/hogesa-kundgebung-in-hannover-und-naziparty-in-biene-lingen/ Tagsüber in Hannover hetzen…
Nach der HoGeSa-Demonstration in Köln mit rund 5000 TeilnehmerInnen traf sich die rassistische „Bewegung“ am 15.11.14 in Hannover. Aufgrund der Ausschreitungen beim vorherigen Aufmarsch der rechten Hools und FaschistInnen war die Demo zwar zunächst verboten worden, allerdings wurde seitens der VeranstalterInnen dagegen Klage eingereicht. So durfte letztendlich zwar keine Demo, jedoch eine Kundgebung der „Hooligans gegen Salafisten“ unter strengen Auflagen stattfinden. Einen Auftritt der rechten Hooliganband „Kategorie C“ durfte es an diesem Tag aber nicht geben. Die TeilnehmerInnen mussten sich mit Rechtsrock aus der Konserve zufrieden geben.

Initiativen gegen rechts und antifaschistische Gruppen hatten im Vorfeld 17 Veranstaltungen angemeldet. Mehr als 5000 Gegendemonstrant*Innen beteiligten sich an den Protesten gegen die Kundgebung der Nazis. Auch die Polizei hatte aufgerüstet und war mit mehreren tausend BeamtInnen präsent.

Auf dem – abgesehen von viel Polizei – fast menschenleeren Kundgebungsgelände hinter dem Hauptbahnhof beklagten sich die Hooligans schnell über Langeweile. Viele versuchten, früher als geplant abzureisen. Einzelne Nazigruppen waren allerdings nach Kundgebungsschluss noch bis spät in die Nacht in Hannover unterwegs und hofften vermutlich auf Zusammenstöße mit Gegendemonstrant*Innen. Einer dieser Zusammenstöße verlief jedoch nicht ganz so, wie es sich die Nazis vorgestellt hatten, woraufhin es im Nachhinein zu der kuriosen Situation kam, dass ausgerechnet Hooligans sich darüber echauffierten, dass Ihnen Gewalt angetan wurde. Personell bestand die HoGeSa wieder aus rechten Hools, so genannten „Freien Kräften“, Mitgliedern faschistischer Parteien, wie z.B. „Die Rechte“, der NPD und der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“, welche auch als RednerInnen fungierten.

Erneut machten sich auch regionale Neonazis auf die Reise zu der „Hooligans gegen Salafisten“ – Kundgebung. In Hannover nahmen Stefanie Frese, Thomas Berger (beide Emsbüren), Daniel Borker (Lingen-Biene), Tobias Richter (Haselünne) und Markus Post teil.

…und abends mit den KameradInnen saufen.
Nach der Kundgebung in Hannover fand am Abend des 15. November bei Daniel Borker eine Naziparty mit etwa 20 Personen statt. Regionale und überregionale Neonazis sowie Kundgebungs-TeilnehmerInnen feierten mit lauter Rechtsrockmusik in der Gartenlaube auf Borkers Grundstück.

Nachdem die HoGeSa-Demonstration in Köln bei den TeilnehmerInnen noch starke Euphorie ausgelöst hatte, folgte in Hannover dann die Ernüchterung. Dennoch ist es weiterhin wichtig, dieser „Bewegung“ sowohl auf deren Großveranstaltungen als auch in der Region entschlossen entgegen zu treten.

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Emsländische Neonazis bei der HoGeSa-Demonstration in Köln http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/11/07/emslaendische-neonazis-bei-der-hogesa-demonstration-in-koeln/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/11/07/emslaendische-neonazis-bei-der-hogesa-demonstration-in-koeln/#comments Fri, 07 Nov 2014 13:33:14 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/11/07/emslaendische-neonazis-bei-der-hogesa-demonstration-in-koeln/ Am Sonntag, dem 26. Oktober 2014, fand in Köln eine Demonstration unter dem Motto „Hooligans gegen Salafisten“ statt. Es war seit Jahren der größte Aufmarsch von Neonazis in der BRD:

Schon in der Mobilisierungsphase der Demonstration wurde schnell klar, dass es sich nicht nur um „unpolitische“ Hooligans handelt, sondern um Neonazis, Rechtspopulist*Innen und Nationalist*Innen. Die Demonstration wurde u.a. von einer Person der rechtspopulistischen Partei „Pro NRW“ angemeldet, in den Aufrufen fanden sich faschistische Symbole und rechte Äußerungen wieder. Zudem luden vermehrt Neonazis in sozialen Netzwerken dazu ein, an der Demonstration teilzunehmen.

Weit über 7000 Menschen bestätigten die Facebookveranstaltung von HoGeSa, die Polizei erwartete 1500 Hooligans. Am Sonntag zog dann schließlich ein gewaltbereiter Mob von etwa 5000 rechten Hooligans und Neonazis durch die Straßen. Die Polizei war überfordert und an den Gegenprotesten beteiligten sich leider nur etwa 1000 Antifaschist*Innen.

Zum Auftakt der Demonstration auf dem Breslauer Platz spielte die bei Neonazis und Hooligans weithin bekannte Rechtsrockband Kategorie C. Sie spielen z.B. auf Samplern mit weiteren rechten Bands, beteiligen sich an Solidaritätsdemos für inhaftierte „Kameraden“. „Ausländer raus!“-Rufe sowie Hitlergrüße sind Normalität auf KC-Konzerten.

Ein antiislamischer Rassismus wird in einem – eigens für die HoGeSa verfassten – Song der Band deutlich. Der Frontmann Hannes Ostendorf behauptet darin, dass „die Schattenwelt in der BRD“ „von Allahs bärtigen Männern regiert“ werde und wirft dem Islam das Streben nach der „Gottessklaverei“ vor.

Von Teilnehmer*Innen der Demo wurden Parolen wie z.B. „Wir wollen keine Salafistenschweine!“ ,sowie die Naziparole „frei, sozial und national“ skandiert. Im Zuge der Demonstration griffen Teilnehmer*Innen ein asiatisches Restaurant an, zerstörten Autos, attackierten Journalist*Innen und Passant*Innen. Die Polizei reagierte mit Pfefferspray, Schlagstöcken und Wasserwerfern. Kurze Zeit später wurde die Demonstration aufgelöst und der Mob zurück in Richtung Hauptbahnhof begleitet. Dort klirrten weiterhin Scheiben, ein Polizeibus wurde umgeworfen und stetig entfernten sich Kleingruppen, um Jagd auf Passant*Innen und vermeintlich Andersdenkende zu machen.

Auch Neonazis aus dem Emsland haben sich den Weg nach Köln gemacht um sich an der „Hooligans gegen Salafisten“-Demo zu beteiligen. Der Vorsitzende des NPD Unterbezirks Emsland/Grafschaft Bentheim Tobias Richter (Haselünne), sowie Daniel Borker und Markus Post (Biene) einten sich auf dem Breslauer Platz im deutschen Mob.

Das Feindbild Salafismus wird als Vorwand genommen pauschal gegen Migrant*Innen zu wettern. In Parolen wie „Deutschland den Deutschen. Ausländer raus!“ auf der HoGeSa oder dem geführten Interview im VICE-Video wird dieses sehr deutlich

Die Ideologie von rechten Hooligans und Neonazis weist dabei aber durchaus Überschneidungen zum Salafismus auf. Beide Gruppen eint ein patriarchales Männerbild, Gewalt als Mittel zur Durchsetzung ihrer Ziele und den Glauben an das Überleben des „Stärkeren“.

Einen wirklichen Kampf gegen Salafismus und dem radikalen Islamismus gibt es nur mit progressiven Gruppen. Sehr zu unterstützen sind kurdische Initiativen die ein emanzipatorisches Gesellschaftsmodell, auf Grundlage der Solidarität, dem Islamismus gegenüberstellen.

Wir empfehlen zum Thema folgende Texte zum weiterlesen:

Lower Class Magazine: Hört auf so verdammt dämlich zu sein

YXK – Dachverband der Studierenden aus Kurdistan in Europa: Verteidigt Kobanê und die Revolution in Rojava!

Gruppen gegen Kapital und Nation: Der Islamismus — Konsequenz, Erbe und Konkurrent eines unzufriedenen arabischen Nationalismus

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Pressespiegel: Haftstrafe für lingener Neonazi http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/08/14/pressespiegel-haftstrafe-fuer-lingener-neonazi/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/08/14/pressespiegel-haftstrafe-fuer-lingener-neonazi/#comments Thu, 14 Aug 2014 09:14:31 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/08/14/pressespiegel-haftstrafe-fuer-lingener-neonazi/ Der lingener Neonazi Michael Himmel muss wegen Zeigen des Hitlergrußes und des Beschallens seiner Nachbarschaft mit Rechtsrockmusik eine Haftstrafe von neun Monaten antreten.

Links:

NOZ: Neun Monate Haft: Gericht verurteilt Lingener wegen Volksverhetzung

Ems-Vechte-Welle: 30-Jähriger muss wegen Volksverhetzung neun Monate ins Gefängnis

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http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/08/14/pressespiegel-haftstrafe-fuer-lingener-neonazi/feed/
Muffrika: Neonazistische Aktivitäten und Akteure im Emsland 2013 http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/07/29/muffrika-neonazistische-aktivitaeten-und-akteure-im-emsland-2013/ http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/07/29/muffrika-neonazistische-aktivitaeten-und-akteure-im-emsland-2013/#comments Mon, 28 Jul 2014 23:05:07 +0000 keinenplatzfuernazis Allgemein http://keinenplatzfuernazis.blogsport.de/2014/07/29/muffrika-neonazistische-aktivitaeten-und-akteure-im-emsland-2013/ Vor einigen Wochen wurde in einem Artikel auf indymedia der Blog „Muffrika“ verlinkt. Dieser Blog stellt einen Jahresrückblick des Jahres 2013 von Aktivitäten der emsländischen faschistischen Szene dar. Unter den dort aufgelisteten Personen befinden sich auch neonazistische Kräfte aus Lingen.

Schaut selbst: Muffrika: Neonazistische Aktivitäten und Akteure im Emsland 2013

Faschistische Strukturen aufdecken und bekämpfen!

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